Körperlich und geistig fit bleiben

Ständig auf Achse, körperlich fit und geistig rege – jeder träumt davon, auch im hohen Alter das Leben genießen zu können. Wer fit bleiben will, muss seine Kraft und Ausdauer regelmäßig trainieren. Treppensteigen wird mit zunehmendem Alter immer mühsamer, die Einkaufstasche scheinbar schwerer. Wer gegensteuern will, sollte etwa zweimal die Woche etwas für die Fitness tun. Ausreichend Muskelkraft und ein gutes körperliches Balancegefühl sind ein guter Schutz vor Stürzen und schweren Verletzungen.

Körperliche Fitness beugt Verletzungen vor

Für die körperliche Gesundheit spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle: gesunde Ernährung, Verzicht auf Nikotin, Alkoholgenuss nur in Maßen und vor allem Bewegung. Viele Sportarten sind auch für ältere Menschen geeignet, wie Schwimmen, Radfahren, Wandern, Walken, Skilanglauf oder Gymnastik. Zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht sind Tanzen und Tai Chi empfehlenswert.

Kraftübungen schützen vor Kraftverlust und Stürzen. Menschen, die gesundheitlich angeschlagen sind, können ihre körperliche Konstitution ohne viel Aufwand leicht verbessern durch regelmäßige Spaziergänge.

Verbesserte Leistung

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Senioren, die zweimal wöchentlich leichte Balance-, Kraft- und Ausdauerübungen ausführten, ihre körperliche Leistungsfähigkeit deutlich verbessern konnten. Sturzbedingte Unfälle können so wesentlich reduziert werden.

Um seinen Körper zu trainieren, braucht man nicht zwangsläufig ein Fitness-Studio. Viele Übungen können ganz einfach zu Hause durchgeführt werden.

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Mit Gehirntraining fit ins hohe Alter

Gehirntraining ist ein Thema, das noch nicht so ein hohes Ansehen in der Gesellschaft genießt, wie die körperliche Fitness. Seit längerem gibt es Fitnessstudios, die speziell auf ältere Menschen abzielen. – Führt doch körperliche Ertüchtigung zu einem gesünderen, längeren und erfüllteren Leben.

Etwas anders verhält es sich jedoch mit Übungen für die geistige Fitness. Hierzu spalten sich die Meinungen über Wirksamkeit und Aufbau. Nach heutigem Stand der Forschung erreicht das Gehirn mit 16-25 Jahren seine höchste Auffassungsgabe und Leistungsfähigkeit. Ab diesem Alter geht es bergab mit unserer geistigen Fitness. Spiele und Rätsel – wie Sudoku oder Kreuzworträtsel – sind unbestreitbar besonders für Senioren eine Möglichkeit im Alter fit zu bleiben.

In einer Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung wurde belegt, dass Gehirntraining die grauen Zellen in jedem Alter auf Trab hält. Es wurde nachgewiesen, dass sich kognitives Training positiv auf die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis auswirkt.

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